Übersichtskarte

Suedamerika

Donnerstag, 07.03.2013

So, um euch wieder zufrieden zu stellen hier der naechste und letzte Blogintrag von meiner Weltreise.

Zunaechst sei gesagt das irgend  ein  ... mein grossen Rucksack ausm Bus geklaut hat (wofuer ich ihm nebenbei gesagt immernoch alles Schlechte wuensche, ihm und seiner Familie und seinen Freunden und allen die ihm lieb sind ! ) und da da neben meinen Klamotten und anderen Kleinigkeiten auch meine Kabel fuer saemtliche elektronik Sachen drin waren, kann ich diesen Blogeintrag leider nicht wie gewohnt mit schoenen Bildern schmuecken...
Wie dem auch sei, also:
Damit war also Neuseeland abgehackt und ich bin aufgebrochen zu meinem letzten Kontinent, Suedamerika. In Santiago de Chile, war mein Tag Nacht Rhytmus zunaechst ein wenig gestoert ( Ich bin in NZ um 16 Uhr losgeflogen, war 13 Stunden im Flieger und bin trotzdem um 11 Uhr am selben Tag in Chile angekommen. weswegen ich die ersten Tag im Bett und die ersten Naechte wach verbracht hab, was soweit auch ganz ok war, weils eh sau heiss war und sich kein Mensch rausgetraut hat. Nachdem ich mich ein bisschen aklimatisiert hatte, hab ich bei ein paar Stadttouren mitgemacht, die kostenlos waren und von denen ich euch leider keine Fotos zeigen kann. Das erste Ticket, dass ich dann alleine auf Spanisch bestellen musste ging dann nach Valparisso, eine 100.000 Einwohnerstadt die in sofern ganz cool war, weil sie auf 40 Huegeln gebaut ist und alle Haeuser auf den Huegeln in verschiedenen Farben gestrichen sind, wenn man also unten auf dem Stadtplatz steht, ergibt das ganze ein sehr schoenes Bild und auf den Huegeln gibt es nur ganz wenige Strassen, die dafuer durch Treppen ersezt werden, vieele Treppe, wirre Treppen, Treppenkreuzungen... alles in alle perfekt um sich zu verlaufen. Da hab ich mir dann des Haus von Pablo Neruda und des dazugehoerige Museum angeschaut und bin durchs Kuenstlerviertel geschlendert (wo ich uebrigens auch ein paar sehr schoene Fotos hab...). Die naechste Stadt, Vina del Mar, war nur 10 Kilometer weg, des Gute ist aber, dass Deutschland das einzige Land zu sein scheint wo man es fuer noetig haelt Bushaltestellen zu bauen oder wenigstens Haltestellen anzusagen, so war ich gezwungen auf gut Glueck ausm Bus rauszuspringen und meinen Weg zu suchen, hat aber erstaunlich gut geklappt :) In Vina hab ich nicht viel gemacht, ausser mit ner  Gruppe Amerikaner, die ich da getroffen habe (und die mich noch vor meinem Namen oder meiner Herkunft gefragt haben ob ich lieber ein Bier oder ein Pisco moechte) am Strand zu chllen und abends Feiern zu gehn.
Zur naechsten Stadt musste ich zum ersten mal nen Nachtbus nehmen und ich sag euch, Suedamerika hat mit Abstand ! die geilsten Busse der Welt, also war Nachtbusnehmen kein Ding... In La Serena, hab ich auch nicht viel Erwaehnenswertes getan, ausser mir die Stadt anzuschauen, am Strand zu Liegen und eine Nacht zu einem Observatorium zu fahren und durch das weltgroesste Teleskop zu schauen.
Meine Letzte Stadt in Chile war dann San Pedro de Atacama, was in der trockensten Wueste der Welt liegt, aber an unsrem ersten Tag da, hat es, wies halt so ist, geregnet. Die Stadt ist ziemlich klein aber von da aus konnte man super viele Tagestrips machen die recht billig und eigentlich auch ziemlich interessant waren, auch wenn ich ein wenig Probleme hatte den spanischen Guide zu verstehn. Eine Tour ging zum Beispiel ins Moon Valley und zu den Salt Plains, ein anderes Mal sind wir Sandboarden gegangen und ein drittes Mal war ich in einem See schwimmen, dessen Salzgehalt noch hoeher ist als der vom Toten Meer, dh man kann nicht untergehn, und glaubt mir, ich habs versucht, es geht wirklich nich... ;) Das war echt locker.
Dann bin ich noch mit dem Italiener und den 2 Norwegerinen, mit denen ich zu der Zeit unterwegs war nach Salta in Argentinien.
So, dann, bin ich mit dem Nachtbus von Salta nach Cordoba gefahren, hab mein Rucksack, der in den Regenueberzug gehuellt war in den Bus gelanden, hab dem verfluchten Gepaeckeinlader auch noch Trinkgeld gegeben und bin in den Bus. 14 Stunden spaeter wach ich auf, es ist noch sau frueh, sprich ich bin eh noch muede und schlecht gelaunt, will mein Rucksack holen kommt mir schon son Typ entgegen, haelt mir mein Regenueberzug hin, packt mich an der Hand und zieht mich zum Ticketschalter, ununterbrochen auf spanisch quasselnd... Was ich verstanden hab, war das mein Rucksack nicht da war wo er sein sollte, also bin ich zu meim Hostel und wir haben die Nummer die mir gegeben wurde angerufen, da wurde mir gesagt ich wuerde den Rucksack morgen bekommen, alles gut. Das Hostel war super gut, sehr sehr netter Staff der mir wirklich geholfen hat. Jedenfalls, ruf ich da am naechsten Tag wieder an, sagen sie mir ich muss ihnen 10 ! Arbeitstage geben um den Rucksack zu finden... ok... zum Glueck bin ich ja recht geduldig. Da 12 Tage in einer Stadt (auch wenn sie Studentenstadt ist und allein in meiner Strase 4 Cubs ware) zu viel sind und ich bald alles gemacht hatte was es zu machen gab (Stadttour, Che Guevaras Haus anschauen usw...) war mir bald recht langweilig und ich hab angefangen Spanischstunden zu nehmen um die Zeit wenigstens ein bisschen zu nutzen... dann hab ich nach 12 Tagen wieder angerufen nur um zu hoeren, dass mein Rucksack jetzt offiziel weg ist und dass ich ihnen 5 ! weitere Tage geben muss um herauszufinden wer schuld daran ist, was mich ABSOLUT nicht interessiert... gut... also nochmal 5 tage. Da ich noch mehr Zeit zum totschlagen hatte, hab ich beschlossen aus nem Flugzeug zu springen, also hab ich mir fuer den naechsten Tag nen Skydive gebucht. Da war ich dann mit noch nem andren Deutschen und nem Paar aus England, weil der Deutsche aber von niedriger gesprungen ist und des Flugzeug nur fuer 4 Leute war, musste ich 2 Fluege warten bis ich drann war, was bei der Spanung nicht besonders cool war :) gut jedenfalls gings dann los in diesem super kleinen Flugzeug fuer 15 Minuten immer weiter hoch (bis 10500 Fuss). Ich war direkt neben der Tuer gesessen, also wirklich direkt , vielleicht 30 cm, was in sofern uncool war, weil, als die hoehe dann erreicht war, die Tuer aufging, wer jetzt (wie ich) erwartet haette dass eine Vorwarnung irgendeiner Art gekommen waere liegt falsch, kein ¨Fertig machen¨kein Countdown nichts, die Tuer ging einfach auf und mit einem Schlag kan der ganze Wind rein und prompt war ich mir nichtmehr 100% sicher ob ich da wirklich runterspringen wollte, das hat meinen Tandempartner jedoch wenig interessiert und so musste ich meine Fuesse raustun und ich sag euch, mehr als 3 Km ueber dem Boden seine Fuesse aus einem Flugzeug haengen ist ein krasses Gefuehl, eins, das ich hier unmoeglich beschreiben kann. Dann hab ich auch schon gespuehrt wie mein Partner des wippen anfaengt und dann beim dritten mal hat er sich abgestossen. Die ersten 3 Sekunden, der erste Ueberschlag kam mir wirklich wie in Zeitlupe vor, ich hab auch kein Wind gespuehrt, die man verliert einfach jeden festenkontakt und faellt einfach vornueber. Aber sobald man dann den Ueberschlag hatte und man die Arme ausspreizen konnte hat man die volle Kraft vom Wind gespuehrt und ich hab glaub ich die gesammten 30 Sekunden Freefall nur geschrien, weils soo geil war ! Das coole ist, ueber 5000 Fuss erkennt der Koerper keine Unterschiede mehr, dh du merkst nicht dass du faellst, dh du hast das Gefuehl einfach 30 - 40 Sekunden zu schweben... Unbeschreiblich !! Wir der Schirm dann aufging durft ich noch lenken aber mitm Kopf wari ch noch beim Freefall, Eins der geilsten, wenn nicht dass geilste Gefuehl in meinem Leben und etwas was ich defenetiv wieder tun werde;
Daheim hab ich da wieder angerufen und mir wurde gesagt, dass jetzt Wochenende ist und dass ich danach anrufen sollte, was in sofern cool war, weil es das Karnevalwochenende war (das ich eigentlich in Brasilien verbringen wollte, wenn ich schonmal in Suedamerika bin und was ich jetzt nicht konnte.. ) und des ein langes Wochenende ist und ich erst am Mittwoche wieder anrufen konnte, das war mir dann zu bloed. Ich bin am naechsten Tag noch in nen Nationalpark zum Wandern und Kondore anschaun (3 Meter Fluegelspannweite.. da durft ich mir dann n paar clevere Sprueche anhoeren zwecks meiner Groesse) und dann bin ich nach Mendoza gefahren um mich persoenlich im Hauptsitz zu beschweren.
Also... da wieder hin am Montag, mich beschwert, sie sagen am Freitag bekomm ich des Geld, ich frag ¨sicher¨sie sagen ¨ja weil sie jetzt dran arbeiten¨ich denk mir ¨?!? und was  zum teufel habt ihr dann die letzen 3 scheiss wochen gemacht?  gut also ne Woche Mendoza, Weinhochburg, die hab ich mit Weintastintouren verbracht So weil ich aber befuerchtet hab, dass sie mir mein Geld Freitag versprochen haben um mich dann wieder auf naechste Woche zu verschieben bin ich Donnerstag nochmal hin, was gut war, weil da wo ich Freitag haette hinkommen sollen hatte keiner ne Ahnung von irgendwelchem Geld. Freitag bin ich dann mit vielleicht 10% Hoffnung auf des Geld hin und auch bereit danach aufzugeben weil ich weiterreisen musste und hab dann tatsaechlich des Geld bekommen.
Danach gings Nach Buenos Aires, wo ich leider nicht mehr viel Zeit hatte. So konnte ich mir nur die Hauptsehenswuerdigkeiten anschaun (La Boca usw) dann gings auch schon weiter zu den Iguazufaellen.
Die hab ich mir dann 2 Tage lang von der argentinischen Seite und der brasilianischen angeschaut und ich muss sagen, wenn man mich jetzt mal kurz ausenvor laesst, hat Gott mit den Faellen eindeutig sein Meisterwerk geschaffen. Sowas schoenes, hab ich auf der ganzen Welt nicht gesehn... bei jeder Ausichtsstelle war ich bestimmt 5 Minute gestanden und hab mir einfach versucht das Bild so gut es geht einzupraegen... gigantisch ! (wiedermal leider keine Fotos, wobei ich denk, dass Fotos dass nicht ansatzweise gerecht rueber bringen) Wasserfaelle soweit man sieht, dazu gruener Duschungel, Schmetterlinge und Voegel in verschiedensten Farben... Super ! Dann noch der Gargante del Diablo (Teufelsrachen) ein riessiger Wasserfallhalbkreis in den jede Sekunde Massen von Wasser verschwinden und wenn man runterschaut sieht man den Boden nicht vor lauter Spray, das einzige was man sieht ist ein grosser Regenbogen. Dazu noch Sachen wie Krokdila und Affen usw
ein unglaublicher Ort wo jeder hinzugeh hatt :)
So und  die letzte Stelle, dann hab ich genug geschrieben, war Uberlandia, wo ich den Luiz besucht hab, der vor 5 Jahren fuer ein Jahr als Austauschschueler in unsrer Klasse war.
Perfektes Wochenende, es war sein Geburtstag und die Abschlussfeier von seiner besten Freundin, dh wir sind von einer Party zur anderen, ueberall gabs gute Musik, schoene Frauen und Essen und Trinken for free. Ein Wochenende im normalen Leben der High Society Brasiliens, war sau gut. Und auch mal wieder schoe nach nem Jahr sein eigenens Zimmer zu haben.
Im  Moment bin ich in Florianopolis, wo ich ne Woche bleib und nochmal Surfen geh, bevors zurueck nach BA geht wo ich nur die Regnitz und des Hainbad hab und am Dienstag dann zur letzten Station Rio de Janeiro fuer 8 Tage.
am 20. gehts dann wieder in die Heimat.
Die Geschichten von den letzten 2 Wochen erzaehl ich euch dann persoenlich.
Danke an alle die meinen Blog ueber das Jahr gelesen haben
freu mich auf Deutschland und darauf euch alle bald wieder zu sehn
ganz liebe Gruesse
euer Thomas :)

Traumduo Aas-Hiendl in am andren Ende der Welt

Montag, 07.01.2013

Jetzt also der Monat mitm Marco, dem besten Mann den man sich wuenschen kann J, mein Tagebuch kann ich hier in Chile nicht oeffnen, deswegen muss ich n bisschen ausm Gedaechtniss schreiben…

Nach anfaenglichen Schwierigkeiten mit dem Flug und einer ungeplanten Nacht in Auckland is der Marco am 29.11. in Christchurch angekommen.  Da haben wir uns dann n Auto gemietet und sind aufgebrochen zu dem wohl legendaersten Roadtrip aller Zeiten.  Erster Stopp war Mount Cook, wo wir aber nicht allzu lang waren und auch im Grunde nur eine groessere Wanderung gemacht haben (Die Bilder hab ich schon im letzten Beitrag gepostet, weil ich die Wanderung auch schonmal allein gemacht hab).

Danach gings nach Queenstwon, wo wir wieder ne Wanderung gemacht haben wo ich die Bilder schon gepostet hab.

Abends waren wir meistens an nem Bach in der Sonne gelegen, haben bissie Bier getrunken und die Vorweihnachtszeit genossen.
  An einem Abend haben wir dann noch ne Eisbar ausgecheckt, war zwar ganz locker und sogar die Glaesser waren aus Eis, aber erstmal war es scheiss kalt und zweitens waere des 2. Getraenk nach unsrem Freigetraenk dann doch ein wenig zu teuer deswegen sind wir da relativ fix wieder gegangen.

Und feiern war ich auch endlich, nach ueber nem Monat Abstinenz, mal wieder.

Naechste Stadt war dann Te Anau am suedlichen Ende von der Suedinsel. Gleich am ersten Abend haben wir bei ner Tour durch die Glowwormcaves mitgemacht. Die war echt cool, weil, nachdem man sich erstmal durch nengefuehlt 30 cm hohen Eingang gezwaengt hatte gabs kein elektronisches Licht mehr, weil dann die Gluehwuermchen nicht mehr gluehen wuerden und so hat man nur noch in dem wenigen Licht vom Eingang nen unterirdischen Fluss und Wasserfall gesehn und dann wars komplett dunkel. Da haben wir uns dann in n n Boot gesetzt und sind ganz langsam ueber den unterirdischen Fluss gefahren und es war schon geil so im vollkommenen Dunkel langsam rumzutreiben und ueberall waren Gluehwuermchen die die krasstestn Formen gebildet haben und du hast halt wie gesagt nichts ! gesehn auser die Wuermer. Am 2. Tag wollten wir eigentlich zu Milford Sound fahren, sind also frueh los, um halb 7 oder so… fahren grad aus der Stadt raus und werden, wie gesagt es war halb 7 frueh von so nem unverschaehmten Bullen angehalten und durften erstmal wegen angeblichen zuschnell fahrens ne fette Strafe zahlen und als ob des noch nicht schlimm genug war, haben wir nach 2 Stunden fahrt und richtig viel Benzin gesehn, dass die Strasse zu Milford geschlossen ist wegen schlechtem Wetter und wir uns sowohl des frueh Aufstehn als auch den Strafzettel als auch 300 km Spritt  haetten sparen koennen… egal. Am naechsten Tag war die Strasse immernoch zu und wir haben n Puzzel gemacht, des uns fast 8 Stunden unsres Lebens gekostet hat und uns beide zu dem heiligen Schwur verleitet hat nie! Wieder zu puzzeln.

Danach gings 2 Tage extrem Roadtripping die kopmplette Westcoast hoch mit nur einem kurzen Zwischenstopp in Franz Joseph und sonst nur auf der Strasse. Aber wir hatten ja unsren Geilen Roadtripmusicmix der auch nach am Ende 3000 km immernoch geil war und von uns bei jedem Lied gebuehrend mitgefeiert wurde!  Gott, das war cool  ! :D


das alltaegliche Bild auf unsrem Weg entlang der Kuestenstrassen


Pancakemountains

Dann sind wir in Mutueka angekommen und haben den ersten Abend erstmal gediegen mit Bier im Jaccuzi ausklingen lassen. Am naechsten Tag sind wir dann in den Abel Tasman National park und haben da ne Wanderung am Strand entlang, durchs Watt und durch den Wald gemacht und sind dann noch im Meer schwimmen gegangen.

Und immernoch kam keine Weihnachtsstimmung auf…  Am naechsten Tag haben wir durch Zufall gesehn dass heute Premiere vom Hobbit war und beschlossen da reinzugehn und des geile daran ist, dass unser Kino so alt war, dass es die ganze 3D Technik noch nicht hatte und deswegen 3 Werbungen nicht zeigen konnte und der Film deswegen 8 Minuten vor allen andren Kinos in Neuseeland angefangen hat, sprich, wir waren 2 der ersten 44 die den Hobbit auf der Welt gesehn haben ! (Abgesehn von den Weltpremierenleuten, aber die interessieren nicht ! )


Letzter Stopp auf der Suedinsel war dann Picton  wo wir erstmal schweren Herzens unser Auto das uns so weit gebracht hat abgeben mussten. Am Tag drauf sind wir dann geil mit Delphinen schwimmen gegangen im offenen Meer.  Des hat so ausgesehn, dass wir mit dem Boot rausgefahren sind, sobald wir Delphine gesehn haben sind wir nur mit Taucherbrille und Schnorchel ins Wasser und haben angefangen komische Laute von uns zu geben um die Delphine neugierig zu machen und anzulocken, was gut funktioniert hat und am Ende war ich so nah an nem Delphin im offenen Meer dass ich ihn haette anfassen koennen und einer is ungefaehr 2  Meter vor mir aus dem Wasser gesprungen. Das war eins der geilsten Erlebnisse in meinem Leben, unbeschreiblich, soo geil ! (Dummerweise, hab ich clever wie ich bin da meine Kamera nicht aufgeladen, hab also nur ein Foto, aber ich hab mit meiner Headcam Videos gemacht, die zeig ich euch gern mal)

Am naechsten Tag gings nach Wellington, da waren wir im Museum, haben ne Herr der Ringe Tour mitgemacht und waren auf nem Sea Shepherd Schiff (des sind Leute die freiwillig und nur durch Spenden finanziert Aktionen starten um die Weltmeere zu schuetzen, ziemlich coole Sache)

In Wellington haben wir leider kein Auto bekommen mussten also mit dem Bus nach Rotoura, wos erstmal richtig eklig nach Schwefel gestunken hat ueberall, weil des ganze Gebiet im Zentrum von der Nordinsel Thermalarea ist. Da haben wir am naechsten Tag Zorbing gemacht, was im Grunde heisst, du bist oben auf nem Huegel, vor dir n grosser Plastikball mit 2.5 Meter Durchmesser, da musst du dann durch n kleines Loch reinspringen, dann bist du im inneren, da is dan auch Wasser, dass du dich nicht aufschuerfst und dann rollst du in diesem Ball den Berg runter. Wir waren zu zweit drin sprich nach 5 Sekunden hatte jeder die Fuesse vom andren im Gesicht und man konnte auch nichts dran aendern weil man einfach nur rumgewirbelt wurde. Man fuehlt sich wie in ner Waschmaschiene, sau geile Sache und bis wir unten waren konnte keiner von uns mit dem Lachen aufhoeren. Und  wir haben des ganze dann gleich nochmal gemacht.

(auch davon gibts noch lustige videos :) )

Am naechsten Tag sind wir ins Thermal Wonderland und dann weiter nach Taupo.

 Da haben wir am ersten Tag nen  Swing gemacht, was so aussah, dass wir ueber dem Brueckenrand aufgehaengt wurden. Dann haben wir uns beide Kopfueber gedreht, sprich wir waren dann kopfueber ueber dem Abgrund gehangen und dann ohne dass wir wussten wann hat einer auf nen Knopf gedrueckt und wir sind runtergefallen. War auch weltstark (auch davon gibts nur n Video, das ich euch gern Zeig wenn ich wieder daheim bin )

und am naechsten Tag sind wir dann Raften gegangen, wo des Highlight n 7 Meter Wasserfall war wo unser Boot natuerlich des einzige war des umgekippt ist und Marco und ich natuerlich die einzigen waren die 10 Meter entfernt vom Boot wieder aufgetaucht sind, ich hab dann auch noch mein Schuh verloren den der Marco, fragt uns nicht wie, unter Wasser aufgefangen hat

Dann gins nach Hamilton wo wir ne Tour zum Hobbinton Filmset mitgemacht haben . Des halt wirklich ne kleine Stadt ist, mit Muehle,Bruecke und Haeusern.
 
Am Tag drauf war Weihnachten des wir ganz ruhig mit Champanger und Zigarren gefeiert haben.

Ein kurzer Zwischenstopp war noch ne Tageswanderung ueber des Tongariocrossing, des wir dummerweise nur halb machen konnten weil die andre Haelfte wegen dem Vulkanausbruch vor nem Monat geperrt war

(Schicksalsberg ;) )


Vollkommen zu recht als die schoenste Tageswanderung Neuseelands und als eine der schoensten der Welt bezeichnet

Vorletzter Stopp war dann die Coromandel Halbinsel, wo wir zum Hotwater Beach sind, des n Strad ist wo man sich n Loch graben kann des sich dann von ner unterirdischen heissen Quele von selber mit warmen Wasser fuellt. Klar, dass wir erstmal 2 Loecher umsonst gegraben haben bis uns wer gesagt hat, dass die Quelle weiter drueben ist. Also sind wir dahin haben nochmal 2 Loecher gegraben, aber wir waren anscheinend zu weit weg von der Quelle und des Wasser des kan war scheiss kalt… dann sind wir einfach im Meer schwimmen gegangen.  Am naechsten Tag sind wir dann noch mitm Kayak raus aufs Meer und abends sind wir Bananaboat gefahren und dann gings auch schon nach Auckland. Da war nicht mehr viel ausser Silvester wovon ich aus Respekt vor Familie und Verwandten wieder nichts erzaehl, nur soviel sei gesagt, es war das beste Silvester seit Jahren.

Am naechsten Tag hab ich den Marco dann zum Flughafen gebracht.  Der Monat war einfach nur geil und ich hab wahrscheinlich nur 10 % von den geilen Geschichten erzaehlt. Auch die ganzen Kleinigkeiten die wir erlebt haben und sooo viele witzige Sachen die unmoeglich sind zu erzaehlen. Es ist auf jeden Fall n Monat gewesen an den wir uns noch laaang erinnern werden. Danke nochmal auf dem Weg Marco dass du da warst, du bist der geilste :D

Ich bin 2 Tage spaeter nach Chile geflogen aber die Geschichten gibts das naechste mal.

Es sind jetzt nur noch 75 Tage und ihr duerft euch noch auf 2 Blogeintraege freuen.
Bis ich wieder daheim bin alles gute euch und hasta luego ! :)

Kambodscha und Neuseeland

Sonntag, 02.12.2012

Und weiter geht’s mit Thomas Reise um die Welt.

Vietnam war damit abgeschlossen aber ich hatte noch ca 15 Tage bis ich wieder zurück nach Australien musste und weil ich mich mit dem Kevin einfach super gut verstanden hab, hab ich beschlossen meine letzten Tage mit ihm in Kambodscha zu verbringen.
Auf dem Weg nach Siem Reap sind wir ziemlich früh in der Hauptstadt Phnom Penh angekommen und da hatten wir dann die Möglichkeit den Bus abends zu nehmen, anstatt gleich weiterzufahren, des haben wir dann gemacht und haben uns die Stadt weng angeschaut, die aber, was wir so gesehn haben, bis auf 1-2 Straßen nicht wirklich sehenswert ist. Abends gings dann weiter nach Siem Reap, wo wir dank der grenzenlosen Unfähigkeit unsres Busfahrers mit 5 Stunden Verspätung angekommen sind, weswegen unser Hostel natürlich schon geschlossen war und wir die Nacht mit Sack und Pack auf der Straße schlafen durften … In Siem Reap haben wir eigentlich nicht besonders viel gemacht außer uns 3 Tag Angkor Wat anzuschauen. Angkor Wat ist die größte und älteste noch stehende Tempelanlage der Welt und eins der Welwunder. Es war auch echt sau cool des mal anzuschauen, leider, sind viele Teile davon grade von der UNESCO renoviert worden, was die Atmosphäre weng gestört hat, aber nach Angkor Wat gings dann weiter nach Angkor Tomb und des war mitten im Dschungel und da wars dann auch echt schön ruhig vorallem, weil sich die Touristen die da waren auf die rießige Fläche verteilen konnten. Ansonsten gibt’s von Siem Reap nicht mehr zu erzählen, bis auf den standartmäßige Feierngehn am Abend in den Local Clubs, ist sonst nicht mehr viel passiert.

In Shinoukville haben wir dann 6 Tage oder so absolut nichts ! Produktives getan. Wir waren da in nem Hostel, des direkt am Strand war, nen fetten Pool und 2 Billiardtische hatte, wo jeden Abend gefeiert wurde und des Bier von 9 a.m. bis 9 p.m nur 50 Cent gekostet hat, also haben wir keinen Grunde gesehn des Gelände zu verlassen und haben einfach unsre letzten Tage zusammen mit Chillen im Pool,Feiern, Billiard spielen und Bier trinken verbracht. War ne witige Zeit, aber dann musst ich mich vom Kevin verabschieden und des war schon weng uncool plötzlich wieder alleine zu reisen, vorallem weil wir uns echt ultra gut verstanden haben, aber was solls das is das Leben eines Backpackers :)
Danach gings innerhalb von 5 Tagen von Kambodscha nach Thailand nach Australien und dann nach Neuseeland. Da angekommen war meine Laune gleich mega gut, weil ich schon beim Landeanflug nen Eindruck von der unglaublichen Landschaft hier bekommen konnte, dazu hat noch die Sonne geschienen und vorallem hat Dortmuund grandios die Hustentruppe aus Madrid besiegt !
Neuseeland is der größt mögliche Unterschied zu Asien, es is sau teuer, die Leute sind super ! freundlich es is einfach nur überall sauber, und die Städte sind klein und entspannt .
So, über Neuseeland zu berichten wird jetzt weng schwer, weil, obwohls wohl mit Abstand mein bisher produktivstes Land ist, is es doch schwer drüber zu erzählen, weil ich in dem Sinne nichts besonderes gemacht habe. Ich bin an sich jeden Tag draußen unterwegs, geh Spazieren, Wandern, Bergsteigen oder Mountainbiken und Fahrradfahren. Aber von jeder Wanderung werd ich jetzt nicht erzählen, es is nur schön zu sehn, dass durch des mir selbst auferlegte Alkoholembargo von einem Monat und dem ständigen Sport endlich wieder fitt werde und sich mein Körper langsam aber sicher von Asien erholt :) Wenn ich dann daheim bin les ich meistens, hab in Neuseeland allein schon 7 Bücher gelesen, oder besser mein Spanisch weiter auf um sprachlich fitt für Südamerika zu sein. Die einzige „activity“ die ich in dem Monat gemacht habe war ne Herr der Ringe Tour, was ziemlich geil war nicht nur weil ich jetzt bei ner Menge Szenen im Film, vorallem im 3. Teil auf den Pelenorfeldern, von mir selber behaupten kann dass ich da auch schon gestanden war, sondern auch, weil unsre Führerin selber im Film mitgespielt hat und uns ne Menge Sachen vom Dreh usw erzählen konnte, des war echt locker.

Ansonsten hab ich mir sämtliche „extreme activities“,dies hier eindeutig im überfluss gibt und Touren für den 2. Monat aufgehoben um sie mitm Marco zu machen.
Mein erster Stopp war Christchurch, eigentlich ne schöne Stadt mit sau viele Parks, aber auch mit ner komischen und weng traurigen Atmosphäre, weil sich die Stadt noch nicht wirklich von dem großen Erdbeben erholt hat und überall noch Gebäuderuinen stehn und des Stadtzentrum komplett abgesperrt ist. Was aber cool ist, is dass die Einwohner neben den kaputten Stadtzentrum ne „Containercity“ aufgebaut haben, und da in den bunten und bemalten Containern sind jetzt Geschäfte und Imbissbuden usw und drum rum gibt’s immer Livemusik oder irgendwelche Leute die auftreten. Is gut zu sehn wie sie neben der kaputten Stadt so was buntes und belebtes gebaut haben. Kommt sehr gut rüber :).
2. Stadt war dann Twizel, wo ich eben die Herr der Ringe Tour gemacht habe und was ich als „Basis“ für Wanderungen zu und um Mount Cook genutzt hab, Queenstow, Wanaka, Greymouth, Nelson und Kaikoura. Wie gesagt, ich hab nicht viele erzählenswerte besondre Sachen gemacht, was des geile an Neuseeland ist, is aber dass man keine Touren machen muss um was zu sehn, sondern es reicht einfach sich aufs Fahrrad zu schwingen oder Wandern zu gehen, weil die Landschaft hier ist mit Abstand ! die geilste, die ich in meinem ganzen Leben gesehn habe und meiner Meinung nach werd ich was die Landschaft angeht auch nie wieder etwas schöneres sehn als das hier. Es gibt hier hohe Berge mit rießigen Gletschern, glasklare Seen, Regenwälder, entspannte kleine grüne hüglige Landschaften, Vulkane und Schwefelfelder und wunderschöne Strände wo man einfach immer mal wieder Seelöwen, Delphine oder Wale sieht. Und weil man das meiner Meinung nach nicht beschreiben kann, schaut ihr euch am Besten einfach mal die Fotos an um vielleicht eine einigermaßen realistische Vorstellung zu bekommen wie es hier aussieht



Ich weiß, dass Bilder nicht annähernd so schön sich wie die Realität, aber vielleicht könnt ihr jetzt n bisschen meine Begeisterung für dieses Land verstehen und ich bin gerade ernsthaft am überlegen, ob ich hier gleich nochmal für n Jahr zum arbeiten her komm. Ich fühl mich hier einfach super wohl, die Leute sind überall super freundlich zu dir, die allgemeine Atmosphäre in den Städten ist sehr ruhig und entspannt und dazu noch die Landschaft, die mich auch noch nach nem Monat immer noch staunen lässt.

Naja mal kucken :)
Und was meine momentane Hochstimmung nochmal besser werden lässt, in 2 Tagen kommt der Marco mich für 5 Wochen besuchen und wir machen zu zweit den wohl legendärsten Roadtrip aller Zeiten und dann fangen wir auch mal an wieder besondre Sachen zu machen. Auf dem Plan stehen Sachen wie Fallschirmspringen, Zorbing oder Rafting. Alles dazu in meinem nächsten Blogeintrag :)

gut, da der Marco jetzt doch noch nen Tag später ankommt, als erwartet, füg ich noch weng was dazu. Ich bin also wieder nach Christchurch zurück gekommen, wo vor ziemlich genau nem Monat meine Neuseelandreise angefangen hat. Am 24. war hier n Fest, mit dem der letzte Monat vor Weihnachten eingeleitet wird. Des war sehr entspannt, auf ner großen Wiese sind alle zusammen gekommen mit Decken und Essen und auf ner Bühne is Live Musik gespielt worden und am Ende gabs n großes Feuerwerk. Und trotzdem... auch wenn jetzt die Weihnachtsdeko aufgehängt wird.. mit dem blühenden Blumen und entspannten 22 Grad fällt es mir immernoch schwer in Weihnachtsstimmung zu kommen... Am Tag danach war ich auf noch ner 2. Herr der Ringe Tour, diesmal nach Edoras (für die die den Film gesehn haben) und auf der Rückfahrt haben wir nem stehn gebliebenen Bus geholfen in dem einfach mal der Komponist vom Herr der Ringe Soundtrack und das Double von Gandalf gesessen waren, da hab ich mir halt weng die Zeit vertrieben und mit dem 2 maligen Oscargewinner geschwatzt :)


Vom andren Ende der Welt wünsch ich euch alles Gute und eine schöne Adventszeit (hier is es n bisschen schwer in Weihnachtsstimmung zu kommen... Sonnenschein und Strände sind da einfach null hilfreich :) )
euer rundum zufriedener Thomas :)

Vietnam

Dienstag, 09.10.2012

Also sind wir am 9. September nach 24 Stunden, alles andre als entspannter Busfahrt, endlich in Hanoi angekommen, nicht ohne, dass ich meine beiden Flip Flops zerstört hab, weil wir von der Laos Depature zu der Vietnam Arrival Grenze laufen mussten und da durch Matsch waten durften, wo meine Flip Flops stecken geblieben und bei dem Versuch mich zu befreien zerissen sind, da das ja aber noch nicht in Vietnam war, sondern kurz davor war ich weiterhin gewillt dem Land ne Chance zu geben, aber wie ich dann beim Geldwechsel an der Grenze und bei unsrem ersten Essensstopp auch noch ganz dreist abgezogen wurde war ich schon leicht erzürnt. Jedenfalls waren wir dann in Hanoi und bald war dann auch das Wundern über den Fakt dass Vietnam prozentual die meisten Verkehrstodesopfer der Welt hat vergangen, auf nem Quadratmeter Straße sind gefühlte 5 Roller, jeder is konstant am Hupen, die transportieren wirklich alles ! Auf ihren Rollern auserhalb der Stadt hab ich einen mit ner Kuh hinten aufm Roller gesehn, kein Scherz, und wie ich den Busfahrer gefragt hab auf welcher Seite man den in Vietnam fahren würde hat der nur gemeint, da wo man Platz hat. Des Gute an der Sache ist, dass die Roller die nicht gerade gefahren werden auf dem Gehweg abgestellt werden was wiederum heißt, dass ich auf der Straße laufen muss, wo, wie schon erwähnt, die Hölle los ist. Das war echt übel. Unser erstes Hostel war ziemlich gut und hatte nen ziemlich entspannten Fernsehraum und direkt neben unsrem Hostel war n Laden wo man DVDs für umgerechnet 40 Cent kaufen konnte, also haben wir die ersten 2 Tage einfach damit verbracht Filme zu kucken. Dann gings nach Halong Bay, des zu den 7 natürlichen Weltwundern zählt und 2 mal UNESCO Weltnaturerbe ist.

Wir sind früh mit nem Minibus abgeholt worden, da die aber unterm Tag in der Stadt nicht halten dürfen mussten wir auf den langsam fahrenden Bus aufspringen. Nach 4 Stunden Fahrt gings dann auf unser Boot. Da waren wir mit ner relativ kleinen Gruppe unterwegs und des Boot war echt locker, gutes Essen, gutes Zimmer und n Sonnendeck mit einigermaßen billigen Getränken. Der erste Stopp war dann auf einer von den 1007 Inseln um uns da ne Tropfsteinhöhle

anzuschaun und danach weiter zu ner andren Insel wo wir auf nen Berg hochklettern konnten um uns von da des Bay und den Sonnenuntergang anzuschaun.

Nach dem Abendessen konnten wir dann Tintenfisch fishing machen, was im Grunde so ausgesehn hat, dass hinten am Boot n großer Scheinwerfer aufs Wasser gerichtet wird und dann standen wir alle da, schweigend, 3 mit Fischattrapenangel, einer mit nem Kescher und der Rest mit nem Bier in der Hand aufs Wasser starrend und wartend. Nach ca ner Stunde konnten wir immerhin einen Fisch und einen Krebs als Fang und einen fast gefangenen Tintenfisch vorweisen und nach ner weiteren halben Stunde wars uns dann zu blöd und wir sind zu den Mädels, die anscheinend schon vorher um die Sinnlosigkeit von Squidfishing wussten, aufs Sonnendeck.

Da wollt ich dann gerade nen gemütlichen Schluck aus meiner Dose nehmen, da schau ich weng genauer in, seh ich ne Kakerlake wie sie grad ihren scheiß Kopf aus meim Bier rausstreckt, da hab ich mir dann n neues gegönnt... Am nächsten Morgen sind wir dann wieder zu ner andren Insel wo wir weng schwimmen und am Strand chillen konnten, aber da gabs auch nen kleinen Berg wo man hoch konnte, des haben wir uns natürlich nicht nehmen lassen und sind da hoch, da ich ja aber eigentlich nur schwimmen wollte war ich barfuß unterwegs und nachdem wir 2 Schlangen gesehn haben haben wir doch beschlossen uns lieber am sicheren Strand aufzuhalten als ohne passendes Schuhwerk durch den Dschungel zu stapfen...Später an dem Tag haben wir dann noch n Floating Village, was im Grunde n paar Familien sind die sich zusammengetan haben und ihre Häuser auf dem Wasser gebaut haben.

Des is ziemlich krass vorallem die haben da alles, Hühner, Hunde, Sateliten TV … und gegen Abend gings dann noch zu ner floating Farm wo Austern für Perlen gezüchtet werden. Die Nacht haben wir auf Ca´at Island verbracht, wo wir aber nimmer viel gemacht haben weil wir zu müde waren... Am nächsten Tag gings dann am Wahrzeichen von Halong Bay, des wir nicht sehn konnten weil zu viele Boote davor waren, vorbei zurück zum Hafen und dann zurück Hanoi, wo wir wieder aus dem langsam fahrenden Bus rausspringen durften.
Am Tag drauf hab ich und Kevin dann nen Stadtrundgang gemacht, der zum einen nicht wirklich beeindruckend und zum anderen, siehe meine Beschreibung des Verkehrs hier, auch lebensgefährlich war, wobei man nach n paar Tagen aufhört aufzupassen ob n Roller kommt sondern man läuft einfach... bis jetzt hab ich so überlebt...
Am nächsten Tag gings dann nach Dong Hoi. Zu diesem Zwecke haben wir n Busticket gekauft. Jetzt is es normalerweise so dass man von nem Auto abgeholt und zum Bus gebracht wird, da die aber nicht ins Stadtzentrum dürfen haben die einen ! Roller geschickt. Wir durften also zu dritt, jeweils mit einem großen und einem kleinen Rucksack und einer Gitarre auf einen ! Roller, da die Dinger aber nur für 2 Leute sind hatte ich weder Platz zum Sitzen noch was für meine Füße zum draufstellen oder was zum festhalten, was ich eh nicht hätte nutzen können weil ich ja meinen Rucksack halten musste. Dann gings los, in den Verkehr von Hanoi... ach ja... die Rückbremse ging nicht und die Hupe auch nicht was unser Fahrer allerdings gekonnt durch Huplaute aus seinem Mund kompensiert hat...Nach dem wir 2 mal fast überfahren wurden, einmal fast ne Frau überfahren hätten und ich geschätzte 10 mal fast vom Roller gefallen wär sind wir dann am Bus angekommen und nach Dong Hoi gefahren.

Dong Hoi is ne Stadt wohin sich normalerweise keine Touristen hin verirren, was man wie ich find auch sofort am Verhalten der Leute einem gegenüber Bemerkt hat, alle waren sie super freundlich aber alle konnten sie kein Englisch, also haben wir die nächsten Tage mit Zeichensprache oder malen was wir wollten verbracht und gegessen haben wir, weil wir ja die Karte nicht lesen konnten, mehr oder weniger auf gut Glück, aber da haben wir uns auf Empfehlungen der Locals verlassen und sind damit eigentlich recht gut gefahren. Sonst gibt’s von Dong Hoi nicht viel zu erzählen.
Nächste Stadt war dan Hue, ne Stadt, die ziemlich in der Mitte von Nord und Süd liegt und deswegen recht übel vom Krieg gezeichnet ist, vorallem die Altstadt die wir uns am ersten Tag angeschaut haben. Da haben wir uns nen Guide genommen, was glaub ich ganz gut war weil der zur Zeit von Vietnamkrieg in Hue aufgewachsen ist und uns da ne Menge interessanter Sachen und halt auch seine Erlebnisse erzählen konnte, des war ganz cool und n paar Tempel hat er uns auch gezeigt und uns dabei die grundlegenden Dinge über San Buddhismus erklärt was auch erstaunlich interessant war, hätt ich nicht gedacht. Was n bissie ungewöhnlich is, is dass ein Zeichen für San Buddhismus n Hakenkreuz ist,was heißt 2 mal Leben und 2 mal sterben, was heißt dass man des hier überall in allen Formen und Größen sieht. Danach sind wir noch in die verbotene Stadt, wo der König früher mit seiner Familie gewohnt hat, leider war die ziemlich zerbombt und UNESCO is grad erst dabei alles wieder zu renovieren, deswegen gabs da leider nicht ganz so viel zu sehn wie erhofft...

Die Tage drauf haben wir größtenteils mit Lesen aufm Balkon und Bier Happy Hour verbracht. N paar Tage später haben wir dann bei ner Tour in die demilitarised zone gemacht, mit nem leicht parteiischen Guide, der viel Wert darauf gelegt hat, dass auch ja jeder mitbekommt, dass Vietnam den Krieg gewonnen hat und dass vom kleinsten Kind bis zur Oma alle für die Freiheit gekämpft haben. Mag ja alles sein, aber er hats schon sehr heroisch dargestellt... Auf dem Weg haben wir uns alte Artilleriepunkte von den Amis und ne Brücke vom Hoh Chi Minh Trek angeschaut, dabei hat unser Guide immer wieder von den Taktiken vom Vietkong erzählt und ich muss ja wirklich sagen, schlaue Leute waren des, seitdem hab ich keinem Vietnamesen mehr getraut. Dann haben wir an nem Museum halt gemacht, aber auch des war recht einseitig gestaltet und hat die Amis als Feiglinge und Unmenschen dargestellt, mag ja auch wieder wahr sein, aber ich war ja auch in Amerika in nem Vietnamkriegmuseum und des war auch einseitig aber nicht ganz so krass... Naja am Ende sind wir dann noch zu nem Tunnelsystem gekommen durch des wir laufen konnten, durch 3 Etagen (die tiefste Stelle war 36 Meter unter der Erde), gebückt, wie der Glöckner und sau heiß wars auch noch.Gekonnt hab ich dann auch noch die Gruppe verloren und durft ne gefühlte Stunde allein rumirren nur mitm Handylicht bis ich dann den Ausgang gefunden hab und mir von dem Zwerg von Guide erstmal noch ne Predigt anhören durfte dass ich doch nicht von der Gruppe weggehn hätte sollen... Die Gänge waren wie gesagt sehr niedrig, und heiß und rechts und links gabs immer wieder „Räume“ zum schlafen oder Waffenlager oder Medezinraum. Da haben bis zu 600 Leute für 6 Jahre drin gewohnt... mir waren 20 Minuten zu viel...

Die nächste Stadt war Hoi An, wovon ich euch leider nicht allzu viel interessantes erzählen kann. Wenn wir gutes Wetter hatten haben wir uns Fahrräder gemietet und sind zum Strand wenns geregnet hat haben wir den Tag in ner entspannten Lounge mit Schach oder Pool verbracht.

Abends gabs dann ne Whiskey Happy Hour 3 Stunden for free, was uns an einem Abend dazu gebracht hat uns die Haare abrasieren zu wollen, das wollt ich auch Nachts noch gleich machen, dummerweise, hat der Rasierer auf halben Weg aufgegeben und ich musste am nächsten Tag mit halbrasiertem Schädel nen Friseur finden, war dann doch weng peinlich... Sonst war nicht viel und wir sind mit dem Bus weiter nach Nah Trang. Eigentlich wollten wir da ne Menge cooler Sachen am Strand machen, so Wasserpark und Surfen und Booze Cruise usw, aber wie wir da waren war grad n Tief und deswegen war des alles gecancelt, also haben wir uns, nachdem wir den ersten Tag weng planlos rumgelaufen sind, entschlossen uns doch wieder mal der Kultur zu widmen. Also sind wir losgelaufen um Long Son Pagode anzuschauen. Dummerweise hab ich recht bald den Stadtplan verloren und wir sind in den Slums vor der Stadt geendet, die Leute da waren aber recht freundlich und haben uns dann den Weg gezeigt. Da angekommen haben wir uns erstmal weng fehl am Platz gefühlt weil da alle gebetet haben und wir da standen und nicht recht wussten was wir tun sollen, also sind wir wieder aus dem ersten Tempel raus

und auf den Berg hochgestiegen. Auf halben Weg gabs ne große Glocke, in die haben wir uns rein gesetzt und ne ältere Dame hat dann 3 mal die Glocke mit nem aufgehangenem Baumstamm gerammt, was natürlich entsprechend gedröhnt hat und dabei gebetet, was uns Glück bringen soll.

 
(mit kevin im glockeninneren)

Dann sind wir, mit immer noch dröhnenden Kopf zur Buddhastatue aufm Gipfel.


Von Long Son Pagode haben wir dann noch 2 Motoradtaxis nach Thap Ba Cham genommen,

aber des war auch ziemlich stark von Touristen besucht und deswegen sind wir da relativ bald wieder gegangen und nach Hause gefahren.

(ausblick auf den hafen)


Für unsren Weg von Nah Trang nach Saigon haben wir beschlossen mal nicht den unbequemen unspektakulären Nachtbus zu nehmen,sondern mit dem Motorrad zu fahren. Also sind wir zu ner Travel Agency und haben uns nen Guide geholt, der uns in den nächsten 3 Tagen bis nach Dalat bringen sollte von wo wir dann mit dem Bus nach Saigon wollten weil wir langsam aber sicher Zeitprobleme wegen Visum hatten. Also sind wir am Tag drauf mit unsrem ganzen Gepäck wieder zur Agency und dann sind uns jeweils n Motorrad und n Helm gegeben worden und dann gings ohne groß Zeitmit,zum Beispiel erklären wie die Schaltung funktioniert oder irgendwelche Verkehrsregeln näher zu erleutern, zu verlieren auf die Piste. Zum Glück war der erste Teil ne relativ einfach und wenig befahrene Küstenstraße, so dass wir des alles selber rausfinden konnten...

Der erste Tag war nicht ganz so spektakulär, wir sind halt ins Hochland gefahren, weg von den ganzen Touristenstädten an der Küste immer schön Serpentinen hoch, des hat ziemlich Freude gemacht :) wir haben immer mal wieder angehalten um den Locals bei der Arbeit zuschauen zu können, zB auf den Kakaoplantagen, beim Schreiner

oder am Fischerhafen aber sonst war meistens die Landschaft des Sehenswerte.

Irgendwann hats dann zur allgemeinen Freude des regnen angefangen und wir haben uns für 50 Cent raincoats gekauft, leider waren die auch 50 cent Qualität und meiner is schon beim Anziehn teilweise aufgerissen, aber man will sich ja nicht immer beschweren, also war ich trotz raincoat patsch nass, des erfreuliche war, dass des Wasser nicht nur von oben kam sondern auch ab und an von nem LKW der neben mir durch ne Pfütze gefahren ist.. Abends sind wir dann mit unsrem Guide, seiner Frau und ihren beiden Töchtern noch essen gegangen, ganz typisch vietnamesisch, was auch für die Tischmanieren gilt, also wenn dir was nicht schmeckt oder so dann schmeißt du es auf dem Boden, des war auch erstmal weng seltsam,aberauch geil auch wenn ich nicht wusste was ich ess, ich hab auch keinen Wert darauf gelegt es zu erfahren, des einzige was ich wusste war n Fischauge... schmeckt eigentlich nach nichts... aber wiedermal is es das Wissen was es ist und die Konsistenz...und danach noch Karaoke singen was hier sehr populär ist. Am 2 Tag gabs weng mehr zu sehn. Die Straße hat mich stark an nen Feldweg erinnert und des für 20 Kilometer oder so, dann haben wir an nem Wasserfall halt gemacht,

später wurde die Straße besser, dann gings zu ner Kaffeeplantage und dann zu ner Reptilienfarm wo ich erst nen Skorpion und 2 Pythons zum halten bekommen hab.

Dann hats nach Regen ausgeschaut was unsren Guide veranlasst hat mega aufs Gas zu drücken, so dass wir ordentlich Schwierigkeiten hatten hinterher zu kommen, vorallem weil ich laufend dummen Kindern auf Fahrrädern, Schweinen oder Hühnern, die anscheinend immer nur auf mich gewartet haben um über die Straße zu wollen oder Kühen, die von ihren unfähigen Treibern nicht von der Straße gehalten werden konnten, ausweichen musste... Natürlich hat alles hetzen nix gbracht und wir sind wieder in den Regen gekommen, also hab ich die Reste von meim raincoat angezogen und wir sind wieder nass angekommen. Dann haben wir Elefanten geritten, über Land und druch nen See, des war auch ziemlich laser, vorallem im Wasser, zu sehn wie sie immer über Wasser einatmen und dann unter Wasser aus und laufend am fressen sind, war schon recht cool.



(an dem see war am 2. Tag user schlafplatz)

Am letzten Tag haben wir erstmal 150 km hinter uns gebracht bis wir die erste Pause gemacht haben, des war aber nicht so schlimm, weil die Straße nach Dalat immer bergauf ging und nur Serpentinen hatte was zum Motorrad fahren halt perfekt ist.

(da sieht man die strecke die wir gefahren sind)
(in vietnam wird überall der vom napalm zerstörte dschungel neu angepflanzt)

Dann haben wir endlich mal angehalten und haben uns wieder nen Wasserfall angeschaut, da hab ich und Kevin nen Weg gefunden der mal einer war aber ganz offensichtlich keiner mehr ist weil alle Geländer entweder aufm Boden lagen oder sau wacklig waren, den sind wir dann runter

(der weg runter...)



und haben uns den Wasserfall noch von unten angeschaut, dann hätten wir noch nen Buddha sehn können, aber nach 3 Monaten Asien musste dass nichtmehr unbedingt sein, kurz vorm finalen Stopp haben wir uns noch ne Seidenfabrik angeschaut.

Dann waren wir in Dalat und ich muss gestehn, dass ich ein wenig erleichtert war das ganze überlebt zu haben :) In Dalat haben wir uns noch das Crazy House angeschaut und des war echt crazy. Schwer zu erklären... des is ne Kunstgallerie, aber da ist keine Kunst drin sondern das Haus selber is die Kunst und ich als Kenner würde es defenetiv als abstrakte Kunst bezeichnen. Manche Räume waren rund andre eckig manche Fenster dreieckig manche sternförmig, manche Räume waren nur über Brücken zu erreichen andre über Leitern... das war schon sehr sehr seltsam :)

Dann gings nach Saigon, da haben wir aber außer nem Stadtrundgang nix mehr gemacht,

weil wir nur 2 Tage hatten. Jetzt sitz ich grade in Kambodscha, aber für die nächsten spannenden Geschichten müsst ihr jetzt wieder auf meine nächste kreative und motivierte Phase warten.

 

Ich hoff das hier war nicht zu lang, is ja auch ne Menge passiert, und freu mich über jedenKommentar :)
Ich werd jetzt meine letzten Tage in Asien genießen, am 22. flieg ich zurück nach Sydney, dann meld ich mich auch wieder bei euch :)

Passt weiter schön auf euch auf, macht nichts unüberlegtes und bleibt Gesund

euer Thomas :)

Bangkok und Laos

Dienstag, 11.09.2012

Also dann bin ich am nächsten Morgen zum Flughafen um den Marco abzuholen. Und ihr müsst entschuldigen wenn ich von den kommenden 2 Wochen nicht besonders viel erzählen kann :) Kulturmäßig ging, muss ich gestehen, nicht besonders vie was aber ganz eindeutig am Marco lag, einmal haben wir versucht uns den Grand Palace anzuschauen aber da mussten wir schon ca ne dreiviertel Stunde warten um adäquate Klamotten zu bekommen und dann hätten wir nochmal jeweils ne halbe Stunde für n Ticket und ne halbe am Eingang warten müssen und dann noch in der Hitze da wurde dem Marco sein Gequängel dann doch zu viel ;) An sonsten haben wir viel Zeit auf der Koh San Road,wo sich die meisten Backpacker abends treffen, verbracht. An einem Abend sind wir wir auf die Sky Bar (wo auch Hangover 2 gedreht worden ist) aber da sind wir irgendwie in ne bisschen zu highqualitiy Party reingekommen..

Skybar

Mit ner Liveband die entspannten Jazz gespielt hat und einer Partygesellschaft die gesammelt in Abendkleidern und Anzügen da war wo wir in T-Shirt und Hose dann doch aufgefallen sind. Also haben wir uns unsre 15 euro Bier richtig lange schmecken lassen, haben die Aussicht, die im 64 Stock echt nicht schlecht war, genossen und haben uns über die restliche Partygesellschaft lustig gemacht. Das war fein :) aber danach sind wir doch lieber wieder in ne normale Bar wos Bier und Buckets zu anständigen Preisen gab

. Was gibt’s sonst noch so von der Woche Bangkok zu erzählen? Einmal waren wir solang feiern, dass die Skytrain nimmer gefahren ist also sind wir an der Strecke entlang nach Hause gelaufen, was uns dummerweise irgendwie über den highsten Highway in Bangkok geführt hat, aber wir haben überlebt. Und wir wurden von ner betrunkenen Thailanderin mit nem Messer ausgeraubt aber sie wollte nur meinen Wiskey, aber wir haben überlebt, auch wenns diesmal knapp war ;) Naja nach der Woche in Bangkok

Transportwesen in Bangkok, Tuk Tuk oder Motorbike


gings dann mit dem Overnightzug nach Nongkai und dann über die Grenze nach Laos
 
und dann direkt weiter nach Vang Vieng

Szenerie in Vang Vieng, der wir leider zu wenig Aufmerksamket geschenkt haben :)

um zu tuben. Tuben is im Grunde, du setzt dich in nen Reifen und lässt dich den Fluss runter treiben am Ufer sind dann überall Bars die schmeißen dir n Seil zu und ziehn dich raus, dann trinkst du da und danach lässt du dich weiter treiben. Überall feiern Leute in der Sonne oder springen ins Wasser. Dann gibt’s noch lange Seibahnen die im Wasser enden oder einfach Seile an denen man sich in den Fluss schwingen kann. Am Ende tun sich ganz viele Leute zusammen und lassen sich bis in die Stadt zurück treiben. Des haben wir meistens von 12 bis 7 gemacht, dann haben wir bis 9 geschlafen und dann sind wir nochmal in ne Bar in der Stadt wo alle waren und haben weiter gefeiert.

Das ging 5 Tage lang so. Nach den 5 Tagen war ich aber sehr froh wieder weg zu kommen, des war einfach genug :) Dann bin ich mitm Marco in die Hauptstadt Vientaine gefahren um sicher zu gehen dass er auch in seinen Flieger kommt und danach war ich erstmal n paar Tage in Vientaine, des übrigenst mit Abstand die ruhigste und kleinste Hauptstadt ist die ich je gesehn hab, um mich vom tuben zu erholen. Dann gings mit dem Nachtbus nach Luang Prabang. Da gabs dann auch wieder n bisschen mehr Kultur. Am ersten Abend bin ich mit n paar Leuten auf ne Sunset Cruise aufm Mengkon River,

da hab ich auch Kevin kennen gelernt, mit dem ich seit dem rumreis. Abends gings dann nichmal in ne andre Bar wo wir ne sehr sehr geile Truppe kennen gelernt haben. Am nächsten Tag sind wir zu den Pak-Ou Höhlen

wo die Einheimischen während dem Indochina-Krieg ihre Buddhastatuen versteckt haben dass die nicht geplündert werden und die sind immernoch da.



Abends gings wieder mit der selben Truppe feiern, aber diesmal in ner Disco wo sonst nur Einheimische waren, des war ziieemlich laser.

Am nächsten Tag gings zum Kuang-Si-Waterfall,

der ziemlich stark war und da sind wir dann noch hochgeklettert sind oben schwimmen gegangen und sind übern Zaun geklettert und bis vor zu dem Punkt wo des Wasser fällt.

Mega geile Aussicht. Der Runterweg war sau gefährlich weil wir erst durch knietiefen Matsch waten mussten (danach hatte ich 3 Blutegel an den Beinen) und dann mit den nassen Füßen nen großen Lehmberg runter. Des hat nicht wirklich funktioniert als haben wir uns einfach hingesetzt uns sind runtergerutscht. Dann haben wir uns noch das Schwarzbär Sanctury angeschaut, dann gings wieder heim. Abends bin ich nicht feiern gegangen sondern wir sind aud auf den Phousiberg gestiegen und haben uns von da oben den Sonnenuntergang überm Mengkon angeschaut.

Am dritten Tag sind wir zum Tad-Se-Waterfall wo ich erst weng schwimmen gegangen bin,

neben mir waren einfach mal Elefanten im Wasser, des war ziemlich cool :) und danach hab ich son Seilbahnding durch den Dschungel gemacht, aber im Unterschied zu Deutschland werden die Bahnstrecken nicht groß ausgeschnitten was heißt du „fährst“ wirklich durch den dichten Dschungel.

Am Tag drauf bin ich wieder nach Vang Vieng (was nicht meine Schuld war, die geile Truppe die ich in Luang Prabang kennen gelernt hab is da gesammelt hin, also bin ich halt mit)

Die nächsten Tage waren wieder tuben und danach bin ich mit Kevin zurück nach Vientaine, nicht aber ohne 11 Stunden Verspätung wegen nem Erdrutsch auf der Straße. 11 !! Stunden ! In Vientaine sind wir dann ins Hostel eingecheckt und ich hab nur gesehn wie der Kevin sein Pass abgegeben hat und ich hab gedacht die wollen ne Kopie machen oder sowas also hab ich meinen auch gegeben, dann hat mich die Rezeptionsfrau gefragt ob ich denn auch ein Visum für Vietnam will und da hab ich halt spontan ok gesagt und 3 Tage später gings in nem 24 Stunden Bus nach Hanoi.
Da werd ich jetzt mit Kevon von Norden nach Süden reisen. Ich meld mich wieder wenn wir Ho Chi Minh City erreicht haben :)
bis dahin
ich hoff euch gehts gut, passt auf euch auf und die die produktiver sind als ich, guten Start in des nächste Schuljahr oder Uni Semester :)
Thomas

Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao

Sonntag, 12.08.2012

Und weiter geht’s mit den verrückten Geschichten von Thomas toller Weltreise !

Nachdem Koh Phi Phi abgearbeitet war, gings an die Ostküste von Thailand und damit an den den Golf von Thailand. Die erste Insel da war Koh Samui, die größte Insel von allen, vielleicht war auch des, oder die Tatsache, dass ich da in ner sehr ruhigen Gegend ohne viele Touristen residiert hab, der Grund dafür, dass mich der lausige Taxifahrer trotz zwei maligen Nachfragen, ob er wirklich sicher sei, ob des des richtige Hostel ist, mich an der falschen Stelle raus gelassen hat... da stand ich also,mitten in der Nacht in ner Gegend wo praktisch keiner Englisch konnte. Zum Glück hab ich nach ner Weile Internetcafe gefunden und konnte mein richtiges Hostel anrufen und der Besitzer hat mich dann nach ner halben Stunde mitm Roller abgeholt. Am nächsten Tag wollte ich eigentlich nur zum chillen an den Strand gehen aber dann hab ich in weng Entfernung eine, von den vielen übertrieben großen, Buddhastatuen dies in Thailand gibt gesehn


und beschlossen mir des mal von nah anzuschauen. Also bin ich da am Strand entlang hin. Die Tempelanlage war, im Vergleich zu denen in Bangkok, nicht wirklich beeindruckend,

aber da gabs nen Fischspa und da hab ich mir nach den vielen Strapazen der letzten Tage erstmal ne Behandlung gegönnt..


Am Tag drauf hab ich mir in meim Hostel nen Roller gemietet, für umgerechnet 4 Euro pro Tag und wollte mir damit die Insel anschaun, da ich aber vorher noch nie so n Teufelsding gefahren bin und man,vorallem auf den Inseln, soo viele Touris mit Verbänden sieht die allesamt von Rollerunfällen kamen bin ich erstmal, sozusagen als Warmup, die kleine Straße neben dem Hostel hoch und runter gefahren was auch gut war, weil ich natürlich erstmal, wie sich das gehört, auf der rechten Seite gefahren bin und mir das auf ner größeren Straße wahrscheinlich mehr Schaden angerichtet hätte als n mosernder alter Mann auf nem Fahrrad... Jedenfalls hab ich mich dann topp vorbereitet gefühlt und bin auf die Hauptstraße, die einmal komplett und die Insel führt, wo es also, so wurde mir gesagt, nicht schwer sei wieder heimzufinden... dazu später mehr... Rollerfahren war geil ! Bei bestem Wetter den Berg hoch und runter durchs grüne oder mal an nem Strand entlang über ne Insel in Südthailand zu fahren und dabei „crusien“ von den Massiven Tönen im Kopf zu haben hat mich alles in allem schon sehr froh gestimmt. Dann hab ich mir n paar von den hochgelobten Wasserfällen Koh Samuis anschaun wollen also hab ich die erste Abzweigung die was von nem Wasserfall gesagt hat genommen und musste dann nen Berg hochfahren, also nen richtigen Berg, der manchmal so steil war das mein dummer Roller stehn geblieben is. Auf dem Weg zum Gipfel hab ich n paar ,nicht weiter erwähnenswerte, Wasserfälle,

nen ziemlich geilen Aussichtspunkt, von dem aus man die ganze Insel sehn konnte

und den „Magic Garden (n kleiner alter Bauernhof auf dem n Fruchtbauer allein über 200 Statuen gemeißelt hat und der erst vor n paar Jahren entdeckt wurde nachdem der Kerl schon lange tot war) gesehn.

Nach den großen Wasserfällen hab ich vergeblich gesucht nach ner Weile wurde mir dann gesagt dass ich wieder zurück zur Hauptstraße, die nächste Abzweigung nehmen und auf den nächsten Berg hoch sollte. Also hab ich das gemacht. Da musste ich dann mein Roller abstelln und zu Fuß, vorbei an ner Menge Elefanten, die da einfach rumstanden und rumliefen (ich hab mir einfach nichts weiter gedacht) zu ner Bambusbrücke die alles andre als stabil aussah

und dann zu dem Wasserfall, der dann auch endlich mal richtig cool war. Da bin ich dann bissie schwimmen gegangen

gar nicht mal so warm...

und dann gings mit dem Roller wieder nach Hause.. also mehr oder weniger.. ich bin wieder auf die Hauptstraße, die ja wie ihr euch vielleicht erinnert einmal rund um die Insel führt und bin einfach, in der Erwartung bald Daheim ankommen würde, weitergefahren. Nach ner richtig langen Weile, als es dann schon langsam dunkel wurde, sind mir dann auch n paar Sachen bekannt vorgekommen. Was mich dann aber doch sehr skeptisch gemacht hat, war dass ich wieder n Schild zu den Wasserfällen gesehn hab. Und dann... hatte ich nen Platten, hab bei nem Restaurant gehalten und zu fragen wo ich bin und wo die nächste Werkstadt ist. Gesagt wurde mir dass ich am anderen scheiß Ende der Insel bin (ich bin also irgendwie an der Abzweigung zu meim Hostel vorbeigefahren.) und dass die nächste Werkstadt richtig weit weg ist... aber hinlaufen musste ich ja trotzdem also hab ich den Roller bis dahin geschoben (dunkel wars übrigens auch schon), hab ihn reparieren lassen und bin dann mit gefühlt 10 mal Nachfragen vollkommen entnervt daheim angekommen. Die nächsten Tage waren recht ruhig, ich war am Strand chillen oder Kanu fahren oder noch weng mitm Roller rumfahren, is ja nicht so dass ich mich von einem Rückschlag davon abhalten lassen würde.,dann war ich noch beim Immigration Office um mein Visum zu verlängern, aber des war total überfüllt und die Dame hinterm Schalter hat nicht den Eindruck gemacht dass sie besonders schnell arbeiten wollen würde also bin ich wieder heim.
Die nächste Zeit wurde jetzt dann weng mehr partylastig. Der nächste Halt war Koh Phangan wo ich auch Ben und Sage wieder getroffen hab mit denen ich in Koh Samui immer zusammen war. Am ersten Abend war n Muay Thai Tunier des wir uns angeschaut haben, des war aber nicht so beeindrucken wie ich erwartet hab und Geld hab ich auch noch beim Wetten verloren... Wofür ich am liebsten gleich auch in den Ring gestiegen wäre um den Verlierer nochmal ne Schelle zu geben.. mein Sportsgeist und mein Selbsterhaltungstrieb haben mich davon abgehalten...

die Flasche hat mein Geld verzockt

Am nächsten Tag bin ich dann mit Adam, mit dem ich seit Koh Samui reis, Klamotten für die Halfmoonparty kaufen gegangen und dann zum Strand. Auf dem Weg dahin sind wir durch weng höheres Gras gelaufen und haben da drin einfach mal nen richtig scheiß großen Leguan gesehn, was mich an des Mädchen erinnert hat des in Koh Phi Phi von ner Schlange gebissen wurde dann haben wir beschlossen auf schnellstem Weg auf die Straße zu gehen und hohes Gras vorerst zu meiden... Abends bin ich dann mit Adam, Sage, Ben und 2 Mädels die wir am Strand kennen gelernt haben in n andres Hostel weils da Bierpong for free gab, was man natürlich nicht ungenutzt lassen sollte,

dann gabs Facepaint für alle und dann gings zur Halfmoonparty die mitten im Dschungel war.

Meinen schon etwas vernünftigeren Verwanten zu liebe überspring ich die Party ;) gesagt sei soviel, das es super gut war, ca 6000 Leute alle in neonfarbenen Klamotten und mit Neonfarben im Gesicht und alle super gut drauf. Daheim war ich um halb 8 morgens.
Jedenfalls hab ich den nächsten Tag weng ruhiger angehn lassen ;) und am Tag drauf bin ich mit Adam nach Koh Tao.
Koh Tao war mit Abstand die beste Insel, n relativ gutes Nachtleben und Strände die einfach nur mega gut zum Schnorcheln waren mit bis zu 18 Meter Sichtweite. Also hab ich die meisten Tage am Strand mit Schnorcheln verbracht und abends dann zu ner Bar bei der die Tantzfläche bei Flut komplett von Wasser umrundet war und es ist schon sehr cool wenn man da drauf oder bis zum Knie im Wasser steht und feiert oder nach ner Feier am Strand zurück zu seim Hostel laufen kann.

Da war abends bis unter die Tanzfläche des Wasser und alle haben am Strand getanzt :) das war cool :)

An einem Tag hab ich noch so nen Tagestrip gemacht zu den besten Schnorchelplätzen um Koh Tao und da hab ich dann auch Riffhaie, ne Seeschildkröte, Clownfische und ne Menge andre coole Sachen gesehn. Leider hat ich keine Unterwasserkamera.

Da waren wir Schnorcheln

. Danach noch ne kleine Insel Koh Nyuangan die zurecht als eine der schönsten Inseln der Welt bezeichnet wird.

Nach n paar Tagen bin ich wieder zurück nach Koh Phangan. Da musst ich erstmal nen Visa Run machen, weil mein Visum ausgelaufen ist , aber da gibt’s Unternehmen die Eintagestrips in andre Länder organisieren und dann musst du nur kurz über die Grenze und dann wieder zurück dann darfst du 15 Tage länger bleiben, so war ich wenigstens mal kurz in Malaysia :) an der Grenze gabs dann nen Fruchtbasar wo sich alle von meiner Tour mit den seltsamst aussehenden und riechenden Früchten eingedeckt haben von denen aber manche sogar richtig gut waren... Am nächsten Tag war Fullmoonparty. 23 000 Leute am Strand, alles wieder in Neonfarben, am ganzen Strand entlang Bars und verschiedene Djs, Schnaps aus Eimern und der letzte DJ hat um 10 morgens aufgehört aufzulegen. Das war schon n Erlebnis aber für mein Geschmack fast n bisschen zu groß, aber trotzdem sehr geil :)

   so hats gegen 2 Uhr ausgeschaut

so etwas später

so gegen Moorgengrauen

und so am nächsten Tag :D

Was vorallem sehr cool und beeindruckend war, dass soo viele junge Leute von überall her mit verschiedenen Kulturen und Religionen mit ner menge Alkohol zusammen feiern können ohne das ich einmal was von Problemen gehört oder gesehn hab...
Eigentlich wollte ich am nächsten Tag ne Fähre zurück nach Koh Tao nehmen, aber weil so viele Leute bei Fullmoon waren und alle wieder weiter wollten waren die Fähren 3 Tage lang ausgebucht, so hab ich versucht das Beste aus meiner Lage zu machen und hab die Tage die ich in Koh Phangan festsaß meistens mit nem kühlen Bier im Pool direkt am Strand verbracht :)

Die restlichen verbleibenden Tage hab ich wieder in Koh Tao verbracht, mit Schnorcheln und Feiern. Und !ich wurde von so nem scheiß Straßenhund ,von denen hier 100de rumlaufen gebissen, aber ich hab ja dank dem Affen schon meine Tollwutimpfungen, von daher... lässt mich das kalt :) aber von ner Biene bin ich auch gestochen worden und des tat weh und ärgert mich...
Die Inseln waren super geil, Strände wie in der Karibik, ne menge cooler Leute und richtig gute Feiern am Abend.
Aber morgen kommt mich der Marco besuchen, was 1000 mal cooler ist :) deswegen bin ich gestern mit dem Nachtzug wieder nach Bangkok, wo ich jetzt darauf warte morgen früh zum Flughafen zu fahren und mal wieder n vertrautes Gesicht zu sehen!
Freu mich ja soo :))
Sorry dass es diesmal so viel war, aber es passiert hier einfach ne menge erwähnenswertes :)
Schwer zu glauben dass schon n Drittel der Reise vorbei ist :(

Die die Sommerferien haben, genießt eure freie Zeit alle andren versucht trotzdem das Beste ausm Sommer, oder das was man in Deutschland unter Sommer versteht, zu genießen.

Bis dann
euer Thomas

Thailand

Dienstag, 17.07.2012

Ich weis ihr habt schon gespannt drauf gewartet und es tut mir leid dass ich euch hab warten lassen, aber jetzt gibt’s endlich die neusten Geschichten von mir...

Also am Ende des letzten Eintrags war ich in Sydney angekommen und da war ich dann für 5 oder 6 Tage in denen aber nichts großartiges oder erzählenswertes passiert ist... Ich bin eigentlich die meiste Zeit nur rumgelaufen und hab mir die Stadt angeschaut, Abends waren wir dann zusammen gesessen, haben Goon (n sehr billiger Wein) getrunken, am nächsten Tag hatte ich dann morgens unter den altbekannten Nachwirkungen von Billigwein zu leiden und dann bin ich wieder in die Stadt, aber viel kann man hier ja nicht machen, weils echt unverschämt ! teuer ist.. so ging das ca ne Woche.

 

Am 5.7. bin ich dann in Bangkok angekommen und musste mich erstmal an des Klima gewöhnen, was gar nicht so leicht ist... kennt ihr des Tropenhaus im Botanischen Garten? so is des hier auch, aber den ganzen Tag über... zum Glück hatte mein erstes Hostel ne Klimaanlage und n paar thailändische Imbissbuden ind direkter Umgebung, aber nach 4 Tagen Phad Thai zum Mittag und zum Abendessen, schmeckt des irgendwann gar nicht mal mehr soo gut... Sonst hab ich mich in Bangkok ein wenig der Kultur gewidmet und hab mir n paar kleinere Tempel angeschaut, zB den „Lucky Buddha“

(hab den Originalnamen vergessen), dann den mit 45 Meter größten stehenden Buddha der Welt

(da konnte man sich 4 Vögel in nem Käfig kaufen und sie frei lassen, was Glück bringen soll, weil die Käfige aber sowas von zu klein waren, hab ich kurz überlegt alle 5 zu kaufen und alle frei zu lassen aber dann hab ich gesehn wie n Mann nen neuen Käfig mit 100 neuen Vögeln hergebracht hat, da hab ich die Sinnlosigkeit gesehn und es gelassen...) und am Ende bin ich in „Wat Pho“ gegangen, des is ne relativgroße Tempelanlagedirekt neben dem Grand Palace.


Am nächsten Tag war ich noch auf nem Wochenendmarkt, der aber eindeutig zu überlaufen von kleinen Leuten war die mich angestarrt haben wie sonstwas und dann wollt ich wieder heim und hab feststellen müssen, dass die Taxifahrer so dreist sind dich mit dem Taximeter zum Markt (bisschen außerhalb von Bangkok) zu fahren aber wenn du mal da bist dich nur zu festgeschriebenen und fast 3 mal so hohen Preisen zurück zu bringen, was du ja machen musst...gab kein Trinkeld...

Am Tag drauf gings zum Bahnhof wo ich erstmal 7 Stunden warten musste weil ich vorher keine Ahnung hatte wann n Zug fahren würde und vorsichtshalber mal früher hin bin. Wie ich gewartet hab is plötzlich die Nationalhymne gespielt worde, des passiert manchmal an öffentlichen Orten, und alle haben aufgehört zu arbeiten oder was auch immer sie gerade gemacht haben, sind zum nächsten Abbild vom König, oder haben n Geldschein, mit dem Bild vom König. Rausgeholt und haben mitgesungen, aber alle... des war schon sehr überraschend aber auch recht eindrucksvoll.

Dann hab ich nen Übernachtzug nach Phuket genommen.

mein kleines Bett für die Nacht.. hab erstaunlich gut geschlafen..

 

Da hab ich dann 2 Tage später bei ner Tagestour zum Phang Nga Bay ( n Nationalpark mit 277 Inseln) mitgemacht und das war ziiemlich laser. Erster Stopp war Panak Island oder auch die „schlafende Frau“

wer erkennt die "schlafende Frau" ?

 

weil die Wände an der Außenseite zu hoch sind um drauf zu kommen, sind wir in Kanoos umgestiegen und durch ne kleine Höhle, wo ÜBERALL Fledermäuse waren, ins Inselinnere gefahren. Des war schon sehr cool, erst die dunkle Höhle und dann fährst du ins Licht, kommst raus und überall sind sau hohe Wände in nem Kreis um dich rum und der einzigen Ein oder Ausgang is die Höhle sonst nichts. Alles is grün und es is n Geräuschpegel wie im Dschungel mit den Vögeln und den Insekten. Aber des Gefühl durch die Höhle zum Mittelpunkt der Insel zu kommen und nur so, is schon ziemlich cool :) schwer zu beschreiben...

da in die kleine Höle gings rein...


...durch die Höhle  ...

...ins Inselinnere :)

 

Dann gings zur Hong Island wo wir nochmal in Kanoos rumgefahren sind

wer sieht den Elefanten?

 

und dann gings zu Nail Island (oder auch James Bond Island)

welcher James Bond is da gedreht worden?

 

dann gabs Mittagessen auf dem Schiff und zum Abschluss konnten wir noch schwimmen gehen.

 

 

Am nächsten Tag hab ich n Boot nach Koh Phi Phi genommen.

mein Zuhause für die letzt Woche :)

 

Da war ich am ersten Tag auf ner Strandparty und man möchte meinen eine der besten Partys die ich je erlebt hab. Da waren 3 Bars nebeneinander mit Musik, alle haben am Strand getanzt, es gab Feuershows, Seilspringen mit nem brennenden Seil und wenn mans noch geschafft hat konnte man auf nen 2,5 Meter hohen Balken klettern und obendrauf tanzen, das hab ich lieber gelassen.. ;) und um 3 Uhr nachts sind einfach alle Leute die da waren ins Meer gerannt, konnte was :)

Am nächsten Tag bin ich mit n paar andren Leuten mit nem Longboat zu verschiedenen Inseln in der Umgebung gefahren, da sind wir dann weng mitten im Meer und in ner Lagune schwimmen gegangen, sind am Shark Point geschnorchelt und ich hab meine ersten Haie ohne Käfig gesehn, aber des waren nur langweilige kleine.

bis zu 18 Meter Sicht unter Wasser

da wärs ne Schande nicht mal zu kucken was es hier so gibt...

 

 

 Und dann noch zu Maya Bay, da wo The Beach gedreht worden ist,

für n paar Stunden und dann haben wir noch Ananas gegessen und uns dabei vom Boot aus den Sonnenuntergang angeschau ;)

Am Tag danach, und jetzt haltet euch fest, lag ich mit n paar andren am Strand (nichts ahnend ! ) plötzlich kommt so kleiner dreister Affe und klaut mir mein Wasser. Da des nur n kleiner war und nicht wie in Afrika die Paviane hab ich mir gedacht rennste mal hinterher und forderst ein was dein ist. Da hatte sich des Mistviech schon hingesetzt, mein Wasser aufgemacht und angefangen zu trinken...

ich pirsch mich also an (jetzt wollt ich natürlich des Wasser nimmer trinken, aber der sollte es auch nicht haben) da kommt n andrer Affe, dem ich NIE was getan hab und gegen den ich bis dahin absolut nichts hatte, und greift mich an, kratzt mich und beist mir ins Bein...  War doch ein wenig überraschend weil des Viech mir grade mal bis zum Knie ging und ich eigentlich erwartet hab dass da wenigstens ein wenig Respekt vor mir da ist... dem war nicht so... aber anscheinend passiert des relativ oft, ich war jedenfalls nicht der einzige im Krankenhaus der sich ne Spritze gegen Tollwut geben lassen musste... und am Abend hat mir eine aus meim Zimmer erzählt dass sie von ner Schlange gebissen wurde... aber ein wenig Abenteuer muss sein und wer kann schon behaupten von nem Affen gebissen worden zu sein...

der ganz hinten! der jetzt so feige abhaut, DER hat mich gebissen !!

 

Die nächsten 2 Tage war ich im Bett und mir war ends schlecht, aber ich glaub des war nur weil ich was falsches gegessen hab und jetzt gehts auch schon wieder einigermaßen.

Morgen gehts auf die nächste Insel, Koh Samui, hoffentlich ist die sicherer :)

So das wars auch schon wieder.

Passt auf euch auf und traut niemandem, je kleiner umso gefährlicher...

bis bald meine Lieben :)

Thomas

 

PS: Zwecks Postkarten.... ich fang bald an zu schreiben hatte bis jetzt noch keine Gelegenheit :)
nicht dass irgendwer denkt dass ich nur ihm oder ihr keine geschrieben hab :)

 

 

 

Sambia :)

Samstag, 30.06.2012

Ok, nächster Halt, Sambia ! :)

Am Freitag, den 16.6 bin ich um 12 Uhr mittags auf dem Flughafen in Livingstone angekommen.

Da hat man schon den Unterschied zwischen SA und dem Rest von Afrika gemerkt... Der Flughafen war mitten in nem Feld und hatte außer unsrer „großen“ Maschine nur noch Platz für n paar kleine private Maschinen. Dafür wars schön warm :). Jedenfalls bin ich da dann vom Shuttle abgeholt und zum Hostel gebracht worden, wo ich gleich für alle Nächte bezahlen musste, was in sofern n Problem war, weil ich nur ne begrenzte Menge an Dollar dabei hatte, ich im Gegensatz zu SA nicht mit meinen deutschen Geldkarten Geld abheben konnte, die Banken und Wechselstuben Freitag, Samstag und Sonntag geschlossen hatten und meine Kreditkarte am Limit war... Zum Glück konnt ich in einem Supermarkt mit Dollar zahlen und so konnt ich mir wenigstens Reis und Kartoffeln kaufen um zu überleben bis meine Kreditkarte wieder einsatzfähig war. Des Hostel war ganz lässig, nur dass man beim Duschen nen Stromschlag bekommen hat wenn man die Temperatur ändern wollte und wenn man die Kochfläche berührt hat hat man auch nen Schlag bekommen und es ging nur eine Herdplatte. Dafür gabs nen Pool an dem sich meist schöne Engländerinnen oder Schwedinnen gesonnt haben :) (davon gibts aus Diskretionsgründen keine Fotos... ) und es waren schön viele Leute da die sich abends sehr hilfsbereit gezeigt haben und mir über meine geldlose Zeit geholfen haben indem sie mir des Bier gezahlt haben.

Am nächsten Tag hatt des Hostel n Fußballspiel mit den Kindern aus dem örtlichen Waisenhaus organisiert, also sind wir da hin und ich konnte zeigen was ich so alles am Ball kann. Negativ auf mein, auf Geschwindigkeit und Genauigkeit orientiertes, Dribbel und Passspiel ausgewirkt hat sich der Acker auf dem wir gespielt haben, des barfuß spielen und die pralle Sonne. Aber der Hauptgrund warum wir so kläglich gegen die 11 – 16 jährigen Kinder verloren haben war meine genzenlose Nächstenliebe wegen welcher ich es nicht mit mir vereinbaren konnte sie nicht gewinnen zu lassen...

Als ich dann müde daheim angekommen bin hab ich was gegessen und dann is n Saudi Araber, den ich am Abend vorher kennen gelernt hab, aus nem andren Hostel vorbei gekommen und hat gefragt ob ich noch Bock hab mit ihnen Fußball spielen zu kommen . Also hab ich nochmal meine Fußballschuhe geschnürt und bin nochmal mitgegangen. Der Platz war richtig gut und mit Flutlicht usw, aber die Gegner waren älter also hab ich des Offensivspiel den andren überlassen und mich auf des, weniger laufaufwändige, Defensivspiel konzentriert.

Am nächsten Tag haben mich n paar Iren und Engländer überzeugen können mit auf die Sunset Cruise auf dem Sambesi River zu kommen. Also wurden wir von nem Kleinbus abgeholt und dahin gebracht, nicht aber ohne vorher noch (auf ner ganz normalen Straße) an ner Blockade von so lausigen Elefanten warten zu müssen und dann hat des älteste Weibchen auch noch beschlossen uns weg jagen zu müssen, also sind wir erstmal ca 100 Meter rückwärts von ner wild gewordenen Elefantenkuh geflohen.. Egal... jedenfalls sind wir dann alle an Bord wo sich unsre Gruppe relativ fix wieder um die Bar herum gefunden hat.

Dann ging die Bootfahrt, auf der wir sämtliche Getränke for free bekommen haben (deswegen wird das ganze auch manchmal als Booze Cruise bezeichnet ;) los, 2 Stunden den Fluss rauf, wo wir am Ufer Elefanten, Krokodile, Nilpferde usw gesehn haben und an Bord ne freie Bar hatten. Wir hatten ne Menge Spaß ;) . Wie dann Sonnenuntergang (um dens bei der ganzen Aktion ja offiziel ging) über dem Sambesi River war haben wir gehalten und uns den angeschaut. Auf jeden Fall einer der schönsten Sonnenuntergänge die ich je gesehn hab.

Auf der Shuttlerückfahrt hat man dann wiedermal gemerkt, dass Engländer keinen Alkohol trinken sollten, als sie alle angefangen haben lautstark zu singen. Gut.. ich gestehe.. bei den Liedern die ich gekannt hab hab ich schon auch n bisschen mitgesummt :)

Abends sind wir dann noch zum Tanzen in die Fezbar,

Am nächsten Tag is mir erstmal klar geworden, dass zu viel Alkohol schlecht ist egal wo man sich auf der Welt befindet... trotzdem bin ich mit den Iren vom Vortag auf Safari. In so nem richtigen Safariauto und mit ner Kühlbox voller Bier . Konnte was :) Gesehn haben wir , neben dem was ich in SA schon gesen hatte, Giraffen, Nilpferde, Krokodile und ne Nashornmutter mit Baby.

Die nächsten Tage waren alle recht ähnlich, lange schlafen, am Pool liegen, lesen Musik hören, im Hostel mit allen zusammen Fußball kucken und dann gesammelt in die Fezbar zum Feiern oder Bierpong spielen.

Bis zum Samstag den 23.6. da sind wir (ich, ne Deutsche und zwei Amerikanerinnen) mitm Shuttle zur Brücke gefahren die die Sambia – Zimbabwe Grenze ist. Da haben wir dann erstmal jeder ne Seilbahnfahrt über den Fluss auf die Zimbabwe Seite gemacht, was zwar ziemlich cool aber im Vergleich zu dem was danach kam doch eher entspannt war.

Danach gings nämlich auf die Brücke und ich, nennt mich Gentleman oder dumm, hab mich bereit erklärt als erstes zu springen. Lasst euch gesagt sein, von ner Brücke zu springen wird nicht leichter, auch wenn mans schonmal gemacht hat UND trinkt niemals Alkohol bevor ihr nen Bungee macht, auch dann nicht wenn Deutschland am Vorabend grandios gegen Griechenland gesiegt hat... Also bin ich gesprungen,

der Wind von den Viktoriafällen hat mich dann auch noch gedreht und dann hing ich da Kopfüber überm Sambesi River, konnte den Boilingpoint von den Fällen sehn und des Wasser spühren aber des Bier vom Vorabend halt auch...deswegen wars weng schwer des Hängen zu genießen... Egal... Dann haben sie mich hochgezogen, ich hab nen andren Gürtel umbekommen und nach ner Weile bin ich dann wieder zum Absprungort gerufen worden diesmal zum Swing (da springt man mit den Füßen zuerst aber die Aufhängung is weit von der Brücke weg also fällt man erstmal und kurz überm Fluss schwingt man dann).

War ziemlich ! Geil. Zwar is des „mit Füßen voran springen“ nicht, wie erwartet, leichter aber dafür spürt man den free fall mehr und man hängt unten länger und nicht kopfüber so dass man den Ausblick mehr genießen kann und der war, so direkt neben den Viktoriafällen schon ziemlich Hammer !

 

An meim letzten Tag in Sambia gings dann endlich zu den Viktoriafällen, wegen welchen ich eigentlich gekommen war. Also bin ich mit den Mädels vom Bungeetag losgezogen. Am Eingang vom Nationalpark hat uns dann noch eine dringlichst geraten nen Regenponcho zu leihen. Pfff! Mag ja clever sein aber halt auch irgendwie nicht wirklich true ;) ...

Dann haben wir des erste mal die Fälle von nah gesehn.

Das war schon mega aber dann gings näher und in den Spritzradius und nach einer Minute waren wir einfach nur so nass als wären wir selber ins Wasser gesprungen. Aber... es war sooo geil ! Eins der hammer geilsten Erlebnisse in meinem ganzen Leben. Es war nass, kalt, so laut das man nichts verstanden hat und sau rutschig,aber unglaublich schön. Überall waren Regenbögen, weil ja, wenn man nicht gerade neben den Fällen stand, die Sonne noch geschienen hat. Und die Fälle von nah sind einfach unglaublich und des Gefühl und die Bilder kann ich trotz meiner Eloquenz einfach nicht passend beschreiben ;)!

Wir hatten richtig! Viel Spaß :)

 

Danach sind wir noch an Baboons vorbei runter zum Boilingpoint und da hab ich dann die Bungeebrücke von unten gesehn und verzeiht mir wenn ich sagen muss ich bin schon ziemlich ultra da runter gesprungen zu sein … 2 mal... ;)

War auf jeden Fall der perfekte Abschluss von Sambia, wo ich einfach ne mega Zeit hatte (wie eigentlich überall in Afrika, aber Sambia war schon besonders).

Danach bin ich zurück nach Jo´burg wos eiskalt war und wir kein Wasser hatten... zum Glück war ich da nur 2 Tage...

 

Afrika war unglaublich. Ich hatte hier ne richtig gute Zeit, hab super Leute kennen gelernt, mega Sachen gesehn und einfach soo viele tolle Eidrücke bekommen. Es war einfach die richtige Entscheidung die Reise zu machen. Am Ende war ich weng traurig weggehn zu müssen, aber ich hab ja noch n paar Länder vor mir, mal schaun welches mit Afrika mithalten kann

 

Ich hab jetzt, wegen dem was ich bisher so gehört hab, mein Plan geändert und werd erstmal nur kurz in Australien bleiben und mir stattdessen Südostasien anschaun. Ich meld mich wieder wenn ich in Thailand bin :)

 

Ich hoffe euch geht es immer noch gut und des Leben daheim ist nicht ganz so langweilig wie es jetzt wo ihr mein Blog gelesen habt scheinen mag ;P
freu mich über Kommentare von euch (an meine werten Freunde, bitte vergesst nicht dass auch meine Verwandten den Blog lesen, also etwas Niveau bitte :))


btw: heute war ich bei der Oper in Sydney und auf der Haborbridge :)

peace out

euer Thomas :)

Kappstadt

Donnerstag, 14.06.2012

Also dann... Kappstadt...
da bin ich Sonntag vor ner Woche angekommen und hab mich wieder mit den Holländern aus Hermanus getroffen.

Ausblick von meiner Hostelfrühstücksterasse - Tafelberg und Lionshead

 

Am ersten Tag wollte ich eigentlich aufn Tafelberg, weil für die nächsten Tage schlechtes Wetter angesagt war und ich da nicht im Regen hoch wollte, dann hab ich aber erfahren, dass der Tag für fullmoonrise-sunset war also bin ich mit 2 Holländern auf den Lionshead gestiegen. Da haben wir dann ca 2 Stunden warten müssen, aber dann wars schon ziemlich laser, wenn man überm Tafelberg den Vollmond aufgehn sieht, sich um 180 Grad dreht und „hinterm“ Atlantik die Sonne untergehn sieht. Hatte schon was...


Die nächsten Tage waren bissie ruhiger, weil wir wie angekündigt unverschämt schlechtes Wetter hatten. Die Zeit hab ich genutzt um mir n paar Museen anzuschaun (jaha..) oder einfach mal gar nichts zu machen außer zu lesen oder mal ins Kino zu gehen was ca halb so viel kostet wie zu Hause, was auch mal ganz gut war um die ganzen vielen geilen Eindrücke der letzten Wochen weng setzen zu lassen und ich kann euch sagen, jeden Tag irgendwo unterwegs kann schon anstrengend sein, auch wenns nur am Strand Volleyball spielen ist... :)
Dann war irgendwann mal wieder Sonnenschein, wie mans meiner Meinung nach in Afrika auch  erwarten kann, also hab ich beschlossen die Cape Peninsula Tour zu machen, die ich gratis zu meinem BazBus Ticket dazu bekommen hab. Am Anfang gings erstmal auf ner Küstenstraße, von der aus wir wieder ne Walfamilie und mega viele Delphine gesehn haben, zu nem alten Hafen in Habe Bay. Danach sind wir weiter zu den Jackass Pinguinen, die so heißen weil diese kleinen Vögel unglaublich Lärm machen können der sich ungefähr so anhört als ob man nen Esel foltern würde...
Da haben wir dann ca ne halbe Stunde nur damit verbracht uns darüber zu amüsieren, wie die Pinguine versucht haben is Wasser zu kommen aber von jeder bisschen größeren Welle wieder an den Strand gespühlt wurden nur um dann irgendwann aufzugeben und unglaublich unbeholfen zurück zu ihrem Platz zu laufen. Definitiv Lieblingstierpotential...
Der letzte Halt war der Cape of good Hope National Park, wo wir vom Auto auf Mountainbikes umgestiegen sind und 2 Stunden durch den Park und an ner menge Straußen vorbei geoffraoded sind. Nach dem Mittagessen gings dann zum Kapp der guten Hoffnung, was nicht nur berühmt sondern auch mega schön ist. Leider waren wir nicht die einzigen Leute da, so dass es weng überlaufen war, aber wir sind dann auf nen Berg gestiegen da hatten wir dann einigermaßen unsre Ruhe von den Reisebus fahrenden Standard Touristen :) Da haben wir auch ca ne Stunde verbracht  um uns des ganze genauer anzuschaun. Einer der schönsten Plätze die ich bis dahin in SA gesehn hab. Zum Abschluss gings dann noch zum Leutturm am Cape Point und dann wieder nach Hause.
An dem Abend sind auch Adam und Gen wieder angekommen und haben mich überredet am nächsten Tag mit auf ne Winetastingtour durch Stellenbosh zu kommen.
Morgens um 8 gings los. Am Anfang haben wir jeden Wein noch richtig zu schätzen gewusst und haben alle typischen Winetastingsachen, wie Schwenken, gegens Licht halten, Schlürfen, im Mund rumspühlen und Geschmack nachwirken lassen usw, gemacht. Am Ende... naja wie gesagt, ich wurde mehr oder weniger genötigt mitzukommen aber wo ich schon mal da war und ja nen Namen zu verlieren hatte hab ich mir gedacht machst mal gescheit mit und Adam und ich haben beschlossen keinen Wein auszuspucken und alles zu trinken. Jedenfalls nach 42 gestesteten Weinen (und n bissie Brandy, jeder der schonmal im Casa weis wie des is mit angefangenen Schnapsflaschen ;) ) haben wir nicht mehr allzu viel Wert auf den Geschmack gelegt. Sehr viel mehr weis ich von dem Tag auch nicht mehr, nur dass wir richtig viel Spaß hatten ;)

Adam, unser Wineguide und ich nach überstandener Tour

Am nächsten Tag musst ich ne Pause einlegen und nur Fussball schauen :)
Am Tag danach war ich wieder einigermaßen fitt und es ging mit Adam und Gen auf den Tafelberg. Da Seilbahn fahren was für Versager ist haben wir beschlossen den Fußweg zu wählen. Am Anfang wars auch schön eben, aber wir haben alle gewusst, dass wir so nie auf den Berg hoch kommen würden

Gen :)

... Irgendwann sind wir dann zum Gully gekommen und mussten anfangen hochzusteigen.  Unzählige ! Stufen aus unterschiedlich großen (von normaler größe bis hin zu ner Größe wo sogar ich als großer Mensch Probleme hatte hochzukommen) Steinen... Wer Herr der Ringe kennt, ich hab mich gefühlt wir Frodo auf der Treppe bevor er u der Spinne kommt :)

Da rechts mussten wir hoch... Der Gesichtsausdruck sagt da schon ne Menge :)

Jedenfalls.. irgendwann waren wir dann oben und der Ausblick war den ganzen Aufwand echt wert. Und ich mein.. hey.. ich es is der Tafelberg. Oben (die Fläche is doch deutlich größer als erwartet) sind wir dann noch weng rumgelaufen, haben n Picknick gemacht und n Ehepaar aus Bayreuth getroffen.

Auf dem Tafelberg, mit der Ostseetruppe, standart

 

Am Abend wollten wir eigentlich Essen gehen, weils Adams und Gens letzter Abend war aber wir waren dann doch weng zu müde und haben uns Pizzen bestellt uns n paar Bier gekauft und uns aufs Zimmer gesetzt und Abschied gefeiert.
Am nächsten Tag sind wir dann nochmal in n typisch afrikanisches Restaurant, haben Krokodil, Strauß, Springbock, Venison und Kudu gegessen dann hab ich die beiden verabschieden müssen :(.
Aber der Abschiedsschmerz war schnell vergessen und wurde von Freude über den Deutschlandsieg gegen Holland überdeckt, die nochmal größer war weil ich des Spiel in ner Holländerbar gesehn hab. Diese Enttäuschung in den Gesichtern der orange gekleideten … war schon schön :)

 

solche Straßen gibts immer wieder, da mussten früher die Sklaven vorallem aus Madagaskar wohnen und des einzige was sie entscheiden durften war wie sie ihre Häuser streichen wollten... So sieht das Ergebniss aus.

 

Jedenfalls sind die Tickets für meinen Flug nach Sambia gebucht und übermorgen geht’s los.
Ich meld mich wieder wenn ich an den Viktoriafällen war :)

In diesem Sinne machts gut, passt auf euch auf und bleibt gesund :)

Hermanus

Sonntag, 03.06.2012

Am nächsten Tag gings nach Mossel Bay, aber da gibts nicht viel zu erzählen, des Hostel war nicht wirklich cool und ich war der einzige der da war und so hab ich die geplanten 4 Nächte auf eine gekürzt und bin gleich am 30. weiter nach Hermanus gefahren, was meine letzte Station vor Cape Town ist. Da hab ich dann auch wieder n paar Leute aus Holland getroffen die ich schon in Drakensberg kennen gelernt hab, was ganz cool war, weil Adam und Gen noch nen andren Zwischenstopp gemacht haben und ich wieder allein unterwegs war. Jedenfalls sind wir da Abends angekommen, haben noch 1-2 Bierchen getrunken und weng Billiard gespielt und sind dann relativ früh ins Bett.
Am nächsten Tag haben wir alle zusammen ne kleine Wanderung gemacht, die ca 3 Stunden lang an den Kliffs an der Küste entlang ging.

Dummerweise war des Versprochene Restaurant am Strand Ende der Wanderung geschlossen, weil hier in Südafrika gerade Winter ist und kaum Touristen da sind. Also mussten den ganzen Kackweg hungrig zurück laufen nur um dann in nem Restaurant zu essen wo die Portionen unverschämt ! Klein und teuer ! Waren … Dann sind wir nochmal am Strand entlang in die andre Richtung gelaufen und sind nach ner halben Stunde zu ner Cocktailbar gekommen wo ich mir dann nochmal ne Pizza bestellen musste, weil ich ja vom ersten (wie schon erwähnt teuren) Essen nicht wirklich satt wurde... aber es war auch ne Entspannte Bierhappyhour, mit Bier für 80 Cent, da war der Frust über des Essen und der Hunger schnell vergessen :) Wie dann aber n Quizabend  mit einem Publikum von Durchschnittsalter 70 angefangen hat, haben wir n Tuk Tuk zurück zum Hostel genommen.
Am nächsten Tag gings um 6 Uhr früh mit dem Shuttle nach Gleeinsbaai, da gabs dann n entspanntes Frühstück und dann mit dem Boot in die Shark Alley um Shark Cage Diving zu machen. Schon bevor wir angekommen waren haben wir die ersten Finnen im Wasser gesehn und dann hats nicht lang gedauert bis wir des ersten weißen Hai vom Boot aus gesehn haben... und Fuck... dich Viecher sind rießig... Jedenfalls haben unsre Guides dann angefangen Fischblut ins Wasser zu kippen, wir haben noch ne kurze Enweisung bekommen, dann gings in die Wetsuits und in den Käfig. Dann haben die Leute auf dem Boot ne „Bate Line“ (n Seil mit Fischköpfen drann) ausgeworfen und damit die Haie zum Käfig gelockt, dann sind wir unter Wasser gegangen und haben die Haie bis zu nen halben Meter vor uns gesehn und da schaun die einfach mal noch viel größer aus und wenn dann son Ding vorbeischwimmt und dich anstarrt fühlt man sich schon weng komisch. Zwei mal war der Hai zu schnell, hat die Kurve nicht mehr bekommen und hat den Käfig gerammt, leider war ich zu der Zeit aufm Boot... Irgendwann is mir dann auch ganz fies schlecht geworden und ich hab über Bord gekotzt, was in sofern cool war, weil in dem Moment grade n 4 Meter Hai unter mir geschwommen ist und wer kann das schon von sich behaupten ;)


schaut wie enttäuscht er schaut, dass ers nicht erwischt hat... :(

 

Wieder an Land gabs dann noch n „Vortrag“ über Haie und Mittagessen, dann gings wieder zurück nach Hermanus. Ausm Auto raus hat dann einer im Bay nen Wal gesehn (grade Rechtzeitig zum Beginn der Wal Saison), also sind wir da dann noch fix hingeflizt und ich hab meinen ersten Wal in Südafrika gesehn.

Im Hostel hab ich dann auch Gen und Adam wieder getroffen und spontan beschlossen meinen Aufenthalt hier noch ein wenig zu verlängern.
Die nächsten 2 Tage waren dann noch weng am Strand entspannen und Wale ankucken :)
heute Abend gehts in meine letzte Stadt in Südafrika, Kappstadt !

Ich weis noch nicht genau was ich da alle vor hab, aber sobald ich aufm Tafelberg war oder am Kapp der guten Hoffnung erfahrt ihrs als erste :)

bis dahin.

 

 

btw: des war meine bungge brücke :)

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